Libeccio – der böse Hexenmeister

Libeccio – der böse Hexenmeister

Der Libeccio ist einer der unangenehmsten Winde an der Adria, vor allem deshalb, weil ihm viele Häfen und Buchten ausgesetzt sind. Der Libeccio weht aus dem Südwesten und wird mancherorts Garbin oder Grbin genannt.

 

Er weht bei bewölktem Himmel und wird von Regen oder kürzeren Gewitterschauern gefolgt; bei der Bootsfahrt ist er besonders unangenehm, weil er große Wellen aufkommen lässt, die mit den hinter dem Jugo verbliebenen Wellen zusammenstoßen.

 

Am häufigsten weht er vor der Westküste Istriens; meiden soll man ihn unbedingt vor Inselküsten, die dem offenen Meer ausgesetzt sind.